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Einladung zum Infotag Photovoltaik

an alle interessierten Personen

 

Am 12 November ab 10:00 Uhr,

im Feuerwehrgerätehaus in Pflugdorf – Stadl. 

Besichtigung der Anlage und verschiedene Vorträge über PV Anlagen.

Für’ s leiblich Wohl sorgt der Wirt im Bürgerhaus.

 

Auf den Dächern in unseren Dörfern entstehen immer mehr Photovoltaikanlagen. Die Zunahme der Anlagen warf  für die Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Pflugdorf – Stadl einige Fragen zur Sicherheit der Einsatzkräfte auf. Eine Photovoltaikanlage liefert, solange die Sonne scheint, elektrische Spannung, die nicht abgeschaltet werden kann.

 

Was bedeutet das für die Einsatzkräfte, was passiert mit PV-Anlagen

bei Bränden? Was passiert mit Wechselrichtern in Kellern bei Überflutung?

Zur Aufarbeitung dieser Problematik wandte sich die Feuerwehr an die Deutsche Kommission Elektrotechnik Elektronik Informationstechnik in DIN und VDE mit der bitte um Unterstützung. Dort wurde dieser Bitte nachgekommen und ein Arbeitskreis installiert, der sich mit dieser Problematik auseinander setzt. In diesem Arbeitskreis arbeitet auch ein Mitglied unserer Feuerwehr mit. Die Abarbeitung der Problematik stellt sich jedoch als sehr schwierig und längerfristig dar.

Um das eventuelle Gefahrenpotenzial für die örtlichen Einsatzkräfte schneller zu minimieren, katalogisierte ,die Feuerwehr Pflugdorf – Stadl, die Anlagen in Pflugdorf, Stadl und Vilgertshofen  nach Gefahrenkriterien und dem Motto, eine erkannte Gefahr, ist eine gebannte Gefahr. Es wurden zu jeder Anlage ein Blatt erstellt, auf dem der Kabelweg beschrieben ist und durch Photos eine Übersicht vermittelt wird.

Sehr schnell stellte sich dabei heraus, dass der Kabelweg und die Art  der Verlegung maßgeblich über die Sicherheit der Anlage entscheidet.

Bei Gesprächen mit dem Inhaber der  Firma Lichtschmiede, die viele PV Anlagen in den verschiedensten Größen gebaut hat und baut, war schnell klar, wie die Hauptgefahr gebannt werden kann. Durch eine sichere Kabelführung, am besten in Metallrohr mit sichere Befestigung, die im Brandfall möglichst lange den hohen Temperaturen standhält. Somit können Einsatzkräfte allen voran Atemschutzgeräteträger, die in ein verrauchtes Gebäude eindringen, nicht mit spannungsführenden Leitungen der PV- Anlage in Berührung kommen.

Die Firma Lichtschmiede erklärte sich bereit, unentgeltlich für die Feuerwehr eine Musteranlage nach den erarbeiteten Kriterien zu erbauen.

Die Firma Manfred Sturm unterstützte das Vorhaben mit dem Wechselstromseitigen Anschluss der Anlage an das Stromnetz.

Durch die großzügige Unterstützung dieser beiden Firmen ist es nun der Feuerwehr möglich, Interessenten wertfrei über Sicherheit bei PV Anlagen  zu Informieren. Es können nun auch Einsatzkräfte der Feuerwehr  direkt an der Anlage unterrichtet und eingewiesen werden. Die PV Anlage ist als Musteranlage gebaut, liefert jedoch auch Strom ins Netz, der Erlös kommt der Feuerwehr zu Gute.  

 

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